Sicheres Surfen an öffentlichen Hotspots

Sicheres Surfen an öffentlichen Hotspots

Was sollte man bei der Nutzung öffentlicher Hotspots beachten? Man muss sich als Nutzer darüber im klaren sein, dass die generierten Daten bei der Nutzung immer frei zugänglich sind und somit auch immer abgefangen werden können. Es empfiehlt sich an öffentlichen Hotspots keinen sensiblen Datenverkehr zu verrichten, also kein Online-Banking oder ähnliches. Man sollte im Datenverkehrs darauf achten, dass bei sensiblen Daten der Datenaustausch zum Beispiel mit einer SSL-Verschlüsselung sattfindet. Unsere Internetseite verfügt übrigens über eine SSL-Verschlüsselung. Diese ist immer zu erkennen über ein Schloss in der Adresszeile und über die Adressierung https://, wie zum Beispiel https://muench-datenschutz.de.

Safer Internet Day

Safer Internet Day

Bundesjustizminister warnt:

Minister Maas warnt vor leichtfertigem Umgang mit den eigenen Gesundheitsdaten.

Auch wir sind der Meinung, dass man mit der Überlassung von Gesundheitsdaten aus Fitness-App`s restriktiv umgehen sollte. Auch wenn Krankenkassen mit Beitragsnachlässen locken, sollten zumindest die Datenschutzerklärungen, -vereinbarungen kritisch geprüft werden, bei privaten Krankenkassen ist noch mehr vorsicht geboten.

Safe Harbor Nachfolgeerklärung „Privacy Shield“ muss gründlich geprüft werden

Safe Harbor Nachfolgeerklärung „Privacy Shield“ muss gründlich geprüft werden

Die Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit begrüßt die Ankündigung der Europäischen Kommission über eine Nachfolgeübereinkunft zum Safe Harbor Abkommen.

Andrea Voßhoff: Es ist erfreulich, dass die von Seiten der Datenschutzaufsicht gesetzte Frist maßgeblich dazu beigetragen hat, die seit Jahren festgefahrenen Verhandlungen über eine Safe Harbor Nachfolge zu einem – hoffentlich positiven – Abschluss zu bringen. Es bleibt abzuwarten, ob und vor allem wie schnell die Ankündigung der Vereinbarung auch umgesetzt wird. Zudem wird sehr genau zu prüfen sein, ob diese neue Vereinbarung tatsächlich die notwendigen Garantien für rechtskonforme Datenübermittlungen in die USA erfüllen kann. Nachdem der EuGH den vermeintlich sicheren Hafen für unsicher erklärt hat, muss sichergestellt werden, dass der neue „EU-US Datenschutzschild“ auch wirklich seinen Namen verdient und nicht an den entscheidenden Stellen löchrig ist.

Die Europäische Kommission hat heute bekanntgegeben, sich mit den amerikanischen Verhandlungspartnern auf eine neue Grundlage für den Datentransfer zwischen der EU und den USA geeinigt zu haben. Die neue Übereinkunft soll EU-US Privacy Shield heißen.

 Quelle: Pressemitteilung BfDI, Bonn/Berlin, 02.02.2016, Ausgabe 03/2016
Heute ist Europäischer Datenschutztag

Heute ist Europäischer Datenschutztag

Am 28.01.1981 entstand die Europäische Datenschutzkonvention. Dieser völkerrechtliche Vertrag regelt „das Übereinkommen zum Schutz des Menschen bei der automatischen Verarbeitung personenbezogener Daten (Konvention Nr. 108)“

Datenschutz gilt jetzt auch für Fahrzeug-Daten

Datenschutz gilt jetzt auch für Fahrzeug-Daten

Die Datenschutzbehörden und die deutsche Automobilindustrie haben sich darauf verständigt, dass alle für ein Fahrzeug anfallende Daten personenbezogene Daten sind, wenn sie mit der  Fahrzeugidentifikationsnummer oder mit dem Kfz-Kennzeichen verknüpft sind.

Diese Vereinbarung war dringend erforderlich, da in modernen Fahrzeugen immer mehr Einzeldaten erfasst und gespeichert werden. Demzufolge dürfen Kfz-Halter jederzeit beim Hersteller Auskunft erlangen, welche personenbezogene Daten gepeichert werden.

 

näheres auch u.a. bei Heise-Online vom 26.01.2016
Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit  wird rechtlich unabhängig

Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit wird rechtlich unabhängig

Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Andrea Voßhoff wird rechtlich unabhängig
Durch die Änderung des Bundesdatenschutzgesetzes wird die Bundesbeauftragte unabhängig. Bisher unterlag sie rechtlich der Kontrolle der Bundesregierung: Sie „[…]untersteht der Rechtsaufsicht der Bundesregierung.“ (§ 22 Abs. 4 Satz 3 BDSG). Formal hätte die Bundesregierung die Bundesbeauftragte also abmahnen können. Dieser Satz ist gestrichen worden. Auch wird vom Gesetz nun ein Vertreter/eine Vertreterin der Bundesbeauftragten festgelegt, der/die gleichermaßen unabhängig ist. Auch eine Compliance-Regelung wurde aufgenommen. Geschenke muss die Bundesbeauftragte an den Bundestagspräsidenten melden.
Quelle: Pressemitteilungen der Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit vom 5.01.2016